Wilde Pilze auf Moos, Gemeinde Tiquipaya, Cochabamba, Bolivien
© Gustavo Ybarra / WWF-Canon
Regenwälder weltweit sind für das Überleben von Millionen von Tier- und Pflanzenarten, Flechten, Pilze oder Moose zentral. Aber auch der Mensch ist auf sie angewiesen. Nicht umsonst heissen die Regenwälder auch grüne Lungen der Erde, da sie Sauerstoff produzieren. Sie regulieren das Klima und liefern unzählige Rohstoffe.
Aber auch die eher unscheinbaren und vielfältigen Magerwiesen in der Schweiz haben sich angepasst, liefern auch in trockenen Jahren Heu und Gras und bieten dem Boden guten Schutz vor Erosion.
Zahlreiche Ökosysteme sind unter starkem Druck: Die Ausbeutung von Rohstoffen, die intensive Landwirtschaft, der hohe Siedlungsdruck, die Verschmutzung und der Klimawandel sind die treibenden Faktoren.
Der WWF engagiert sich weltweit vor allem für den Erhalt von Regenwäldern, Fluss-Ökosystemen oder Korallenriffen, allesamt von unermesslichem Wert an Biodiversität und von unmittelbarer Wichtigkeit für das Überleben der gesamten Menschheit. In der Schweiz konzentriert sich die Arbeit des WWF auf wichtige Lebensräume im europäischen Kontext, sogenannte Smaragd-Gebiete und auf wichtige Gebiete für die Biodiversität im Alpenraum.