In den Schweizer Alpen konzentriert sich die Naturschutzarbeit des WWF auf drei Kernregionen. Das europäische Alpenprogramm (EALP) hat diese Regionen als besonders wichtig für den Erhalt der alpinen Biodiversität eingestuft.
In den Schweizer Alpen sömmern jährlich 250 000 Schafe und etwa 20 000 Ziegen. Ihr Schutz ist für ein Nebeneinander von Mensch und Grossraubtieren enorm wichtig.
Der WWF setzt sich in verschiedenen Projekten für naturnahe Fliessgewässer ein. Sei es bei Revitalisierungen, beim Kampf um mehr Restwasser oder gegen starke Wasserstandsschwankungen (Schwall-Sunk-Effekte).
Die grosse Energiepolitik wird in Bern bestimmt. Für den Energieverbrauch ist aber ebenso wichtig, was Kantone und Gemeinden tun. Sie fördern energetische Sanierungen und erneuerbare Energien, beraten die Haushalte und sind Vorbilder – oder eben nicht.
Auch bei Ihnen vor Ort ist der WWF aktiv: Die WWF-Sektionen führen eigene Projekte durch, leisten Öffentlichkeit- und Bildungsarbeit und organisieren Exkursionen, Vorträge und Veranstaltungen.
Die Schweiz ist eine alte Demokratie, die sich immer wieder erneuern muss. Umweltthemen stellen dabei im 21. Jahrhundert eine grosse Herausforderung für die Eidgenossenschaft dar. Der WWF engagiert sich deshalb auch politisch für die Zukunft der Schweiz und der Erde.
Die Erwachsenen von morgen sind dem WWF seit seiner Gründung besonders wichtig. Der WWF will Kindern und Jugendlichen nicht nur Umweltschutz näher bringen, sondern ihnen auch aufzeigen, wie sie selber aktiv werden und sich für eine lebenswerte Zukunft engagieren können