Virginie Cochard arbeitet in einem Büro für Windenergie  / ©: Thai Christen/BZ WWF

Erneuern Sie Ihre Gemeinde

Die grosse Energiepolitik wird in Bern bestimmt. Für den Energieverbrauch ist aber ebenso wichtig, was Kantone und Gemeinden tun. Sie fördern energetische Sanierungen und erneuerbare Energien, beraten die Haushalte und sind Vorbilder – oder eben nicht.
Die erneuerbare Energien und Energieeffizienz dienen nicht nur der Umwelt, auch die regionale Wirtschaft und die Bevölkerung können von den Investitionen profitieren. Leider nutzen noch nicht alle Gemeinden die Chance.

Werden Sie aktiv!

Es braucht initiative und engagierte Personen und Gruppen, welche sich in ihrer Gemeinde für eine erneuerbare Stromversorgung aus der Region stark machen. Die Möglichkeiten sind beinahe unbegrenzt, die wirkungsvollsten auszuwählen hingegen nicht ganz so einfach.
Wir unterstützen Sie bei Ihrem Engagement mit dem Potentialcheck, den Erfolgsgeschichten, Massnahmenvorschlägen und einer 2-tägigen Weiterbildung.

Sind Sie bereit, sich aktiv für eine erneuerbare Stromversorgung in Ihrer Gemeinde einzusetzen? Sind Sie zudem gut in der Gemeinde oder Ihrem Quartier vernetzt? Dann suchen wir genau Sie! Kontaktieren Sie uns, um in der eigenen Gemeinde die kommunale Energiewende einzuleiten.

werden sie jetzt aktiv

  • Erneuern Sie Ihre Gemeinde!
    WWF-Fachkurs in Zusammenarbeit mit der Greenpeace«Energy Academy». Besuchen Sie beide Kurse und Sie erhalten einen Rabatt.
    Die nächsten Fachkurse finden am
    7. und 14. März 2013 in Bern
    und am
    6. und 14. September 2013 in Luzern statt.

    Melden Sie sich jetzt an!

Kontakt

Onlineplattform und Potentialcheck

Herzstück der Onlineplattform www.gemeinde-energie.ch ist der Potentialcheck: Geben Sie den Namen Ihrer Gemeinde ein, und Sie erhalten einen Überblick über die lokalen Energieproduktions- und Energiesparpotenziale. Berücksichtigt wird hier das Ausbaupotential der wichtigsten erneuerbaren Energieformen Sonne, Wind, Biogas, Energieholz und Wasser sowie der Energieeffizienz.

Weitere Elemente der Plattform sind Portraits von erfolgreichen Gemeinden und vielfältige Massnahmenvorschläge. Unsere kantonalen WWF-Sektionen bieten Ihnen gezielt Beratungen und Hilfeleistungen an und wollen so den Prozess in der Gemeinde optimal unterstützen.

Massnahmen und Mustervorstösse

Sie sind bereits (klima-)politisch auf Gemeinde- oder Kantonsebene aktiv oder Sie möchten aktiv werden? Sie engagieren sich in einem Gemeinde- oder Kantonsparlament oder sind in der Verwaltung tätig? Dann haben wir noch ein weiteres Angebot für Sie: Auf der Internetplattform www.unserstrom.ch werden Massnahmen im Bereich der Stromeffizienz und der erneuerbaren Energien vorgestellt, die in Schweizer Gemeinden und Kantonen bereits erfolgreich umgesetzt wurden.

Neben der umfassenden Beschreibung der einzelnen Massnahmen, inklusive deren Einbettung in den lokalen politischen Prozess und Erfahrungsberichte, bietet die Seite auch verschiedene Mustervorstösse an, welche von interessierten Parlamentariern mit wenig Aufwand auf ihre Gemeinde respektive ihren Kanton angepasst werden können. Die Plattform ist ein Ratgeber und Werkzeugkasten für Entscheidungsträger in der kommunalen und kantonalen Energiepolitik und zeigt, wie eine nachhaltige Stromzukunft sofort beginnen kann.

Projektbilanz


  • Der WWF hat einen ersten Fachkurs Energiewendemanager mit 16 Teilnehmern erfolgreich durchgeführt. Weitere Fachkurse werden folgen, um weitere Energiewendemanager für mehr Erneuerbare Energien und Energieeffizienz auszubilden.
  • ZIEL 2010-2013

    Die Politischen Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien und Effizienzeinsparungen werden positiv gestaltet.

    ZIELE 2011/2012

    1. 30 Gemeinden mit über 300‘000 EW können für das Projekt «WWF-Energiegemeinde» gewonnen werden.
    2. Die Strompolitik-Plattform unserstrom.ch führt zu mind. 30 Vorstössen in Gemeinden.
    INDIKATOREN
    1. Anzahl Energiegemeinden
    2. Anzahl Downloads Muster-Vorstösse auf unserstrom.ch
  • ZIELE 2011/2012

    Anzahl Gemeinden, die Energiegemeinde werden   Der WWF hat bisher in neun Gemeinden Energiewendemanager ausgebildet, die sich aktiv dafür einsetzen, ihre Gemeinde zur Energiegemeinde zu machen. Erste Massnahmen einer Gemeinde wurden im Kanton Aargau umgesetzt.
         
       
      30%      
         
    Downlaods Mustervorstösse   Die Zahl konnte erst ab Ende Mai 2011 erhoben werden. Daher liegen keine aussagekräftigen Daten vor.
         
       
             

     

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vor 2 Stunden @WWF_Schweiz