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Politisches Engagement

Die Schweiz ist eine alte Demokratie, die sich immer wieder erneuern muss. Umweltthemen stellen dabei im 21. Jahrhundert eine grosse Herausforderung für die Eidgenossenschaft dar. Der WWF engagiert sich deshalb auch politisch für die Zukunft der Schweiz und der Erde.
Die Politik setzt häufig gesellschaftliche und ökonomische Rahmenbedingungen, welche die Umwelt direkt beeinflussen. Diese will der WWF aktiv mitgestalten. Der WWF engagiert sich politisch auf verschiedenen Ebenen:
  • Der WWF verfolgt die politischen Geschäfte, sowohl auf Gemeinde- und Kantonsebene, als auch auf nationaler und internationaler Ebene.
  • Der WWF informiert sich über aktuelle Debatten und nimmt Stellung dazu.
  • Der WWF verfügt bei Umweltthemen über fundiertes Fachwissen und versorgt Politikerinnen und Politiker mit Informationen und Hintergründen.
  • Um das Wissen zu verbreiten und Kräfte zu bündeln, bildet der WWF auch Netzwerke und Koalitionen.
  • Den Bürgerinnen und Bürger bietet der WWF ebenfalls Hintergrundwissen zu politischen Themen an, gibt Abstimmungsempfehlungen ab und stellt Wahlinformationen zusammen.
  • Der WWF bringt gemeinsam mit Partner auch neue Themen und Vorstösse hervor, etwa in Form einer Volksinitiative.

Themen des WWF

Die folgenden Schwerpunkte zeigen exemplarisch, für was sich der WWF politisch engagiert. Zu den Sessionen gibt der WWF zusammen mit seinen Partnern dem Stände- und Nationalrat stets Empfehlungen ab. Diesen finden Sie im Bereich «Weiterführende Informationen».

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Erfolgreiche Unterschriftensammlung für
die Stromeffizienz-Initiative: Vielen Dank!

In der Schweiz verschwenden wir 40 Prozent des Stroms! Klimaanlagen, die am Wochenende in Büros laufen, Elektroheizungen, die das unbewohnte Ferienhaus heizen oder Stereoanlagen im Standby-Modus. Mit mehr Effzienz kann ohne neue Kraftwerke die Energie-Zukunft der Schweiz sichergestellt werden. Im letzten Halbjahr hat der WWF zusammen mit vielen Partnern über 120'000 Unterschriften gesammelt. Aktuell läuft die Beglaubigungsphase, für Mitte Mai ist dann die offizielle Übergabe der Unterschriften in Bern geplant. Herzlichen Dank an alle SammlerInnen!
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Verein «Stromeffizienz-Initiative».
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Klima- & Energiepolitik

Die Klimaerwärmung bedroht unsere Umwelt. Doch die Schweiz bleibt passiv. Die unterschriebenen Klimaschutzziele wird unser Land so verpassen. Der WWF setzt sich auf allen Stufen für eine nachhaltige Klima- und Energiepolitik ein – sowohl national als auch international. >>weiterlesen
Aktuell: Von September bis Januar lief die Vernehmlassung zum bundesrätlichen Entwurf der Energiestrategie 2050. Nun müssen bis
zur finalen Vorlage ans Parlament noch verschiedenen Verbesserungen vorgenommen werden. Es wird erwarten, dass im Verlauf des Herbst und Winters 2013 die parlamentarische Debatte beginnen wird.
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Beim Klimaschutz dürfen wir nicht mehr zögern.
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Landwirtschaftspolitik

Der WWF setzt sich für eine produktive und umweltfreundliche Schweizer Landwirtschaft ein, welche die natürlichen Werte und eine vielfältige Landschaft fördert und den Einsatz umweltschädlicher Hilfsmittel minimiert. >> weiterlesen

Aktuell:Im Rahmen der Agrarpolitik 2014-17 wurde das Direktzahlungssystem überarbeitet. Der Bundesrat beabsichtigt, die Wettbewerbsfähigkeit in der Landwirtschaft zu fördern und die negativen ökologischen Auswirkung zu verkleinern. National- und Ständerat haben sich in der Frühlingssession 2013 geeinigt und dem Gesamtpacket in der Schlussabstimmung klar zugestimmt. Der WWF begrüsst die – jedoch moderaten - Änderungen.
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Die Schweiz braucht eine umweltfreundliche Landwirtschaftspolitik.
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Biodiversitätspolitik

Täglich wird in der Schweiz eine Fläche von zehn Fussballfeldern zubetoniert: Natürliche Lebensräume müssen Strassen und Überbauungen weichen. In der Schweiz sind heute nur knapp 10 Prozent der Landesfläche geschützt. Das ist zu wenig, findet der WWF.>>weiterlesen
Aktuell: Als Antwort auf die vom WWF mitinitiierte «Landschaftsinitiative» revidierte das Parlament als Gegenvorschlag das heutige Raumplanungsgesetz. Dieser wurde in der Sommersession 2012 zu unserer Freude deutlich angenommen. Am 3. März hat sich auch das Schweizer Stimmvolk klar hinter eine nachhaltige Raumplanung gestellt: 62.9% der Stimmberechtigten ein JA in die Urne.
Solche wunderschönen Trockenwiesen können Dank Ihrem Einsatz erhalten bleiben / ©: Yannick Andrea / WWF
Die Alpen gehören zu den artenreichsten Regionen der Welt.
© Yannick Andrea / WWF

Gewässerschutz

Keine Lebensräume sind in der Schweiz so stark beeinträchtigt wie die entlang von Flüssen und Bächen. Der WWF hat sich deshalb für das revidierte Gewässerschutzgesetz stark gemacht. >>weiterlesen
Aktuell: Obwohl das Gewässerschutz erst kürzlich verabschiedet wurde, wird es bereits wieder angegriffen. So soll der wichtige Gewässerraum bei Fliessgewässern (keine Pestizide, Düngung, Verbauung) nicht wie versprochen festgelegt werden. Ein entsprechender Vorstoss wurde von der Umweltkommission des Ständerates bis auf Weiteres auf Eis gelegt.
Smaragdgebiet Doubs - St. Ursanne (Jura) / ©: Kurt Eichenberger
Smaragdgebiet Doubs - St. Ursanne (Jura)
© Kurt Eichenberger

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vor 10 Stunden @WWF_Schweiz